Wir bei SanLucar setzen bei der Sortenauswahl auf die traditionelle nicht genmanipulierte Sortenzüchtung
Die richtige Sortenwahl ist für SanLucar ein wichtiges Kriterium um qualitativ hochwertiges und aromatisches Obst und Gemüse anbieten zu können. In jeder unserer mehr als 30 Anbauländer herrschen andere Klimabedingungen, so ist es wichtig für jedes Klima die geeignete Sorte zu finden.
Wer hat noch nichts von den mendelschen Gesetzen in der Schule gehört? Der Mönch Gregor Mendel konnte im 18. Jahrhundert erstmals die Gesetzmäßigkeiten der Vererbung am Beispiel der Erbse aufklären. Bis heute noch werden diese Gesetzmäßigkeiten in der Landwirtschaft und dem Gartenbau auch bei der Suche und Züchtung neuer Obst- und Gemüse-Sorten herangezogen.
Auch wir bei SanLucar setzen auf die traditionelle Sortenzüchtung, und bauen nur die Sorten an, die durch die so genannte Kombinationszüchtung entstanden sind. Wir können also mit Recht behaupten, dass unser Obst und Gemüse keine genmanipulierten Organismen enthält.
Die traditionelle Sortenzüchtung erfordert natürlich mehr Zeit und mehr Geduld bis eine Sorte gefunden wird, die alle die Eigenschaften besitzt die wir uns wünschen. Mit Eigenschaften sind beispielsweise Geschmack, Aroma, Qualität und die Resistenz gegen Krankheiten und Schädlinge gemeint. Auch ob die Pflanzen unter veränderten Umweltbedingungen an verschiedenen Standorten wachsen können.
Wie funktioniert die traditionelle Sortenzüchtung?
Die Sache mit den Bienen und Blüten: Zuerst müssen durch die Kreuzung vieler Millionen von Blüten neue genetische Variationen geschaffen werden. Das bedeutet, dass jeder Samen der daraus entsteht ein Individuum ist, und es seine Eigenschaften in dieser Kombination nur einmal gibt.
Danach werden die Samen ausgesät und gewartet bis diese heranwachsen.
Im zweiten Schritt findet die Auslese oder Selektion statt. Hier werden die Nachkommen mit den gewünschten Eigenschaften ausgelesen. Von den mehreren Millionen Samen haben dann vielleicht 1 Millionen die gewünschten Eigenschaften und diese werden wiederum vermehrt.
Die Guten ins Töpchen, die Schlechten ins Kröpfchen: Die Auslese wird solange wiederholt bis 2 oder 3 Sorten, manchmal auch nur 1 Sorte, gefunden wurde, die dann alle gewünschten Eigenschaften besitzt. Dies kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen bis eine marktreife Sorte gefunden wird, und ist abhängig von der jeweiligen Obst- oder Gemüsesorte. Gekoppelt an den natürlichen Lebenszyklus der Sorte kann das weit über 10 Jahre dauern.
Wissen, was morgen nachgefragt wird: Die Menschen, die in der Pflanzenzüchtung arbeiten, müssen frühzeitig erahnen und ein Gespür dafür haben, was die Konsumenten und die Landwirtschaft in der Zukunft verlangen und wo der Trend hingeht.
War die Suche nach einer Sorte erfolgreich, folgt die amtliche Prüfung. Das bedeutet, die Sorte wird zugelassen und sie bekommt einen Namen, sowie die Erteilung des Sortenschutzes.
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