Den Startschuss für unser SanLucar Praktikanten-Tagebuch hat Anni gegeben – heute legt Lisa nach. Die junge Ernährungswissenschaftlerin war Trainee in der Abteilung Calidad. Sie hat sich mehr als wacker geschlagen und ist mittlerweile festes Mitglied im Team unserer Qualitätschefin Carmen. Ich wünsche Euch viel Vergnügen bei der Lektüre.
Learning by Fruiting
Schon während meines Ökotrophologie-Studiums bin ich oft im Ausland gewesen, um zu reisen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Das hat mir so gut gefallen, dass mir schnell klar war, dass ich nach meinem Studium zumindest eine Weile im Ausland arbeiten möchte.
In Valencia habe ich mich schon auf Reisen am wohlsten gefühlt. Ich will jetzt nicht lange rumschwärmen, aber die Stadt hat Einiges zu bieten. Einen Strand quasi vor der Haustür, tolles Klima, die Stadt der Wissenschaften und einen bunten Mix von Altstadtleben und modernen Attraktionen. Hier findet man alles und trotzdem ist Valencia so übersichtlich, dass man sich dann bestimmt doch mal irgendwo im Zentrum beim Shoppen, Schlendern am Plaza de Virgen oder abends im Ausgehviertel „Carmen“ über den Weg läuft.
So weit so gut. Obwohl ich also am liebsten noch mehr reisen würde, wollte ich mich nach meinem Studium natürlich vor allem beruflich etablieren. Und dann sah ich diese eine echt tolle Trainee-Anzeige bei SanLucar und oh Wunder – in Valencia.
Mit Obst-und Gemüse-Freaks in einem jungen, modernen und vielseitigen Unternehmen zu arbeiten, dazu noch in Valencia, das wäre natürlich der Hammer. Sofort habe ich über die Homepage meine Bewerbungsunterlagen los geschickt. Und tatsächlich: Kurz danach hat sich Steffi bei mir gemeldet. Sie ist einer der SanLucar Personalerinnen und unter anderem für alle Praktikanten zuständig. Nach einem aufschlussreichen Telefongespräch, habe ich noch ein spanisches Motivationsschreiben verfasst. Schwupps, kam auch schon die Zusage. Yippie! Schnell noch ein Leonardo-Stipendium organisiert: und dann ab nach Valencia.
Als ich ankam war eigentlich alles – ohne übertreiben zu wollen – noch besser als erwartet. Allein die Farbe im Büro: Frühlingsgrün – das hätte ich auch so ausgewählt. Die Begrüßung durch die Kollegen in meiner Abteilung “Calidad” war sehr herzlich und hilfsbereit. Aber auch die anderen Menschen, die in dem wuseligen Großraumbüro arbeiteten, lernte ich schnell kennen. Dass ist einer der tollsten Sachen an der Zentrale in SanLucar: Man muss nicht ständig mit schlechtem Gewissen an irgendwelche Türen klopfen – nein, man kann die Leute einfach so mit Fragen löchern und sie können sich gar nicht dagegen wehren, haha! Naja, meistens helfen alle gerne, denn Kommunikation gehört grundsätzlich zu den Stärken aller SanLucaner.
Super ist für SanLucar Praktikanten ist, dass Sie gerne immer ihren Senf zu allem dazu geben können. Neue, durchdachte Ideen sind ständig gefragt und können gerne präsentiert werden. Wenn man die Initiative übernimmt, kann man so Einiges bewirken. Da wird schnell aus einem Thema für den SanLucar Blog ein ganzes Projekt. Zusammen arbeiten die Praktikanten neben ihrer täglichen Arbeit zum Beispiel an einem Obst- und Gemüse-Parcours für Kinder, den wir bereits unserem Marketing-Chef Diego präsentieren durften
.
Mittlerweile habe ich mich auf jeden Fall sehr gut eingelebt und fühle mich pudelwohl. Ok, die Arbeit ist ab und zu etwas stressig, vor allem das Tagesgeschäft, aber das bleibt natürlich nicht aus. Ich habe mir unser Qualitätssystem nun angeeignet und mich vor allem auf die lebensmittelrechtlichen Themen bezüglich der Kennzeichnung und der Rückverfolgbarkeit unserer ausgewählten Produkte spezialisiert. Es gibt aber noch viele weitere Aspekte, die ich gerne näher betrachten würde. Manchmal wünschte ich mir, ich hätte SanLucar-Wissenschaften studiert, so spannend und vielfältig ist die Arbeit hier. Wer erfindet diesen Studiengang mal schnell? Wenn das mal keine Liebeserklärung ist…
Ich kann das Trainee-Programm bei SanLucar auf jeden Fall nur empfehlen. Vor allem hier in der Qualitätsabteilung. Denn was könnte für eine spracheninteressierte Ökotrophologin besser sein, als in einem multikulturellen Unternehmen zu arbeiten, dass sich dazu noch leidenschaftlich den Lebensmitteln widmet, die in der Ernährungspyramide die wichtigste Position einnehmen
?
Und was ist besser als ein Trainee bei SanLucar zu sein? Hmm, lasst mich kurz überlegen… . Einfach, wie ich, direkt da zu bleiben
.
Fruchtige Grüße
Eure Lisa
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