Mindestens einmal in der Woche fahren unsere Kollegen der Verkaufs- und der Qualitätsabteilungen zu unseren Anbauern. Letzte Woche waren Erich und Arjan aus der Deutschlandabteilung bei unserem Partner Llusar in Chilches. Wir arbeiten schon viele Jahre mit den Llusar Brüdern zusammen. Das persönliche Gespräch mit unseren Anbauern ist uns genauso wichtig wie regelmäßig die Orangenproduktion mit eigenen Augen zu sehen. „Ich bin gerne vor Ort, denn wir lernen viel voneinander“, sagt Erich.
Die Beiden wollten ausprobieren wie schön sie eine Orangenkiste packen können. Das ist nämlich gar nicht mal so einfach, besonders wenn es nicht nur gut aussehen soll, sondern auch schnell gehen muss.
Wenn die Orangen in die Kiste kommen, haben sie schon einige andere Stationen hinter sich gebracht: Zuerst werden sie gewaschen, nach Größen (Kalibern) und nach Qualität sortiert. Als ich das erste Mal ein Packlager gesehen habe, bin ich ganz schön ins Staunen gekommen, was alles dahinter steckt.
Das Personal am Packband sind meist erfahrene und langjährige Mitarbeiter - jeder Handgriff sitzt. Schnell muss es gehen, denn wir haben ja nicht alle Zeit der Welt. Wie gesagt, die Orangen, genau wie die Clementinen, sind natürlich schon gewaschen und nach Größen sortiert.
Nun müssen sie in die Kisten einsortiert werden, dabei muss jede Frucht in die gleiche Richtung und mit dem Stilansatz nach oben schauen. Hier findet eine letzte Auswahl statt, denn wenn eine Frucht auftaucht, die nicht so gut aussieht, wird sie schnell noch aussortiert. Außerdem sollten, zwischen den einzelnen Früchten, keine Lücken sein, damit sie auf dem Weg im LKW nicht aneinanderstoßen und sich gegenseitig beschädigen.
Und warum dieser ganze Aufwand? Ganz einfach das Auge isst mit und steigert die Lust auf das Produkt. Deshalb darf bei uns auch nicht jeder packen, da lassen wir vielleicht doch lieber unser geschultes Personal dran
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