Die wichtigste Mahlzeit des Tages in vollen Zügen genießen

Allzu oft habe ich mich gewundert, warum ich morgens immer so schwer in die Gänge gekommen bin. Trotz Kaffee. Jetzt weiß ich es. Es lag am Frühstück. Croissants mit Nuss-Nugat-Creme. Der pure Zucker lieferte zwar schnelle Energie, doch die hielt nur kurz an. Danach fiel ich dann in ein tiefes Loch. Also habe ich meine frühmorgendliche Ernährung umgestellt und siehe da, seither könnte ich morgens Bäume ausreißen.
Natürlich kannte ich auch den Spruch: Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit. Allzu ernst habe ich das aber lange Zeit nicht genommen, schließlich hat mich meine geliebte Nuss-Nugat-Creme schon seit meiner Kindheit in den Tag begleitet. Aber irgendwann war klar, ich muss was ändern. So lecker die süße Schlemmerei auch ist, so müde war ich vormittags immer. Und auf der Waage weist der Zeiger auch immer weiter nach oben. Mittlerweile genieße ich mein gesundes und leckeres Frühstück, und meine Müdigkeitsanfälle sind auch vorbei.
Zu einem echten morgendlichen Ritual hat sich mein frisch gepresster Orangensaft entwickelt. Beim Einkauf achte ich natürlich immer darauf, nur die Zitrusfrüchte zu nehmen, die auch wirklich zum Pressen geeignet sind. Glücklicherweise steht das ja mittlerweile auf der Verpackung. Meine Angst vor Übersäuerung oder gar Sodbrennen war völlig unbegründet. Obst wird generell basisch verstoffwechselt, sogar Zitrusfrüchte. Deshalb esse ich auch gerne mal einen Trauben, Ananas, Äpfel, Mangos und Papayas oder Clementine und Nektarinen zum Frühstück, oder ich mache mir einen Obstsalat. Die Verdauung läuft auf Hochtouren, die Bioaktivstoffe im Obst versorgen mich mit viel Energie.
Mindestens dreimal die Woche esse ich ein Müsli. Beim Einkauf muss man aber Vorsicht walten lassen. Die meisten Flakes und Müslis sind extrem zuckerhaltig. Sinnvoll sind nur ungezuckerte Müslis, gerne mit Nüssen und einem hohen Anteil an Hafer- oder Getreideflocken.
Mein Extratipp: Das Müsli schmeckt noch viel besser, wenn man es mit frischem Obst aufpeppt.
Die anderen Tage esse ich jetzt statt kalorienreicher Splitterbrötchen oder Croissants lieber Vollkornprodukte. Die dunklen Brot- und Gebäcksorten liefern nicht nur Energie, sondern auch wertvolle Vitamine und Ballaststoffe. Diese machen dann für längere Zeit satt. Schon zwei Scheiben Roggenmischbrot stellen ein Fünftel des Tagesbedarfs zur Verfügung, der empfohlen wird, um die Verdauung auf Trab zu halten. Die wertvollen Inhaltsstoffe dunkler Brot- und Gebäcksorten brauchen allerdings, um wirksam zu werden, eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Deshalb ja auch der frisch gepresste Orangensaft. Ihr erinnert euch? Wenn dann noch Milch folgt, ist das gesunde Frühstück perfekt.
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Hi Thorsten, ich bin vor einiger Zeit vom Orangen- zum Grapefruit-Pressen fürs Frühstück umgestiegen. Siehst Du hier Vorzüge bei der Grapefruit? Ich mag es neben dem Müsli dann gerne etwas “herber”, habe außerdem gelesen, dass der Grapefruitsaft noch mehr Vitalstoffe als der gepresset O-Saft hat.
Hallo Fabian,
ob Orangen oder Grapefruit - das hängt vom Geschmack ab. Mir sind Grapefruits am morgen einfach ein wenig zu bitter. Aber genau das unterschiedet ja die Grapefruit auch von der Orange. Die enthaltenen Bitterstoffe gelten als echte Gesundheitsjoker, senken die Cholesterinwerte und lassen die Pfunde purzeln. Eine US-Studie an der Universität von San Diego hat gezeigt, dass Grapefruits außerdem den Zuckerstoffwechsel anregen und der Körper deshalb weniger Zucker aus der Nahrung speichert. Also, bleib ruhig dabei!
Viele Grüße
Thorsten
Grapefruit - Pfunde purzeln - ich bin dann mal einkaufen.
Grins Ilka