Oder: Ohne Kräuter geht es einfach nicht!

Gerne wird in Kochshows im Fernsehen immer gepredigt, dass frische Kräuter für den Körper so gesund sind und bestimmte förderliche Wirkungen auf den Organismus haben. Sie helfen, Fett besser zu verdauen, Basilikum wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd, Petersilie enthält viel Vitamin C, oder Majoran schützt vor freien Radikalen. Das mag ja alles stimmen, aber der Hauptaspekt ist doch, dass frische Kräuter Gerichte gekonnt verfeinern und einfach erst lecker machen.
Und das funktioniert sogar in den einfachsten Gerichten:
Habt ihr schon mal Kartoffelpüree statt mit Milch mit einen guten Olivenöl (natürlich von SanLucar) gemacht und es dann mit frischem Thymian verfeinert? Dazu einfach geschälte und grob zerteilte mehligkochende Kartoffeln in gesalzenem Wasser weich kochen. Wichtig: Stellt die Kartoffeln mit kaltem und nicht mit warmem Wasser auf den Herd, dann wird das Püree besser. Dann die gekochten Kartoffeln zerstampfen und mit ordentlich Olivenöl zu einem Püree verarbeiten. Nicht wundern, denn man braucht schon eine größere Menge Olivenöl. Es muss gar nicht so fein sein. Ich mag es sogar lieber etwas stückig. Das Püree anschließend mit frisch gehacktem Thymian, etwas frisch geriebener Muskatnuss, evtl. Salz und ordentlich schwarzem Pfeffer aus der Mühle würzen. Passt hervorragend auch zu gebratenem Fisch.
Köstlich, einfach zu machen und trotzdem sehr besonders sind Kekse mit Rosmarin. Sie schmecken süß, und der Hauch Rosmarin gibt ihnen das gewisse Etwas. Sie bestehen aus einem Mürbeteig (200 g Mehl, 80 g Zucker, 1 Eigelb, 1 Prise Salz und 40 g Speisestärke sowie 160 g Butter). Der Clou: Die Butter verfeinert man vorher mit Rosmarin. Dazu die Butter im Topf nur schmelzen – nicht aufkochen – lassen und ca. 3 EL gehackten Rosmarin dazu geben. Das Ganze vom Herd nehmen und 20 Minuten ziehen lassen. Danach die Butter durch ein Sieb gießen und die Nadeln im Sieb schön ausdrücken, damit das ganze Aroma des Rosmarins in die Butter geht. Nun die Butter im Kühlschrank wieder fest werden lassen. Anschließend einen Mürbeteig aus den genannten Zutaten herstellen. Den Teig für ca. zwei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen. Danach kann er verarbeitet werden: Kekse ausstechen und diese bei 180°C im Backofen ca. 10-12 Minuten backen.
Ob als Pesto (hmm mit Basilikum oder Petersilie), Currypaste (köstlich mit frischem Koriander), im Dressing (Dill, Petersilie, Kerbel, Schnittlauch & Co.), in Schmorgerichten (wie wäre es mit Rosmarin, Thymian, Oregano und Lorbeer?), in der Gemüseküche (schon mal Fenchel probiert?) oder in Saucen - ich schmecke fast alles mit frischen Kräutern ab und experimentiere gerne mit den Aromen und Geschmacksnoten. Ganz nebenbei spart man auch Salz beim Würzen. Denn Studien besagen, dass der Durchschnittsbürger etwa dreimal mehr Salz isst, als er eigentlich benötigt. Meistens kaufe ich Topfkräuter, die ich dann auf die Fensterbank stelle oder in meinen Kräutergarten pflanze. Die zarten Kräuter wie beispielsweise Dill oder Koriandergrün kaufe ich lieber als Schnittkräuter und verwende sie gleich. Besonders wichtig ist mir aber der Duft. Am liebsten stecke ich meine Nase mitten in den Bund Kräuter und genieße einfach nur das Aroma.
Übrigends: Kräuter sind in ihrer Pflege, dem Transport und der Verpackung extrem anspruchsvoll. So wählen wir bei SanLucar nur Topfkräuter aus, die Temperaturschwankungen und wechselnde Feuchteverhältnisse gut vertragen. Schließlich sollen die Kräuter auch unter ungünstigen Bedingungen auf einer Fensterbank überleben können. Und die SanLucar Schnittkräuter gibt es nur in der transparenten Schale, in der sie ihre Frische und das volle Aroma behalten.
Mein Tipp:
- Wähle beim Einkauf nur Pflanzen mit kräftigen, sattgrünen Blättern und achte auf den sortentypischen und wohlriechenden Duft.
- Kräuter sollten kurz vor der Blüte geerntet werden. In diesem Stadium haben die Pflanzen den höchsten Gehalt und die beste Zusammensetzung an Inhaltsstoffen, insbesondere ätherischen Ölen.
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