Wisst Ihr eigentlich, was das beliebteste deutsche Gemüse ist? Genau, die Tomate. Grund genug für die Redaktion des SanLucar Magazins, sich einmal genauer mit dem leckeren Gemüse auseinander zu setzen. In der Titelgeschichte berichten wir von der SanLucar Oase, unserem einzigartigen Anbauprojekt in Tunesien. Dort reifen unsere Tomaten unter ganz besonderen Bedingungen. Außerdem erwartet… [weiterlesen]
Gute Nachrichten für alle Tomatenfans: In der SanLucar Oase hat die neue Tomatenernte begonnen! Die Tomaten aus der SanLucar Oase sind außergewöhnlich geschmackvoll, denn in unserer Oase bekommen sie nicht nur genügend Sonne, sondern sie werden auch mit leicht salzhaltigem Quellwasser bewässert. Durch diese Bewässerungsmethode bekommen Tomaten extra viel Aroma. Wie Ihr hier aus… [weiterlesen]
Unser Team von SanLucar Spanien ist mittlerweile aus Tunesien zurück. Auch wenn die Augen der Welt sich mittlerweile auf Ägypten richten, ist die Revolution dort noch nicht zu Ende. Immer noch streiken und demonstrieren viele Menschen für ihre Rechte. Und die einzelnen Regionen des Landes kämpfen um mehr politische Mitbestimmung. Die nächtliche Ausgangssperre gilt inzwischen nur noch zwischen 22:00 und 04:00 Uhr - vielleicht wird sie diese Woche sogar ganz aufgehoben. Ein wichtiger Faktor ist die neue Übergangsregierung: Wenn sie in der Bevölkerung Akzeptanz findet, könnte sich die Lage noch mehr stabilisieren.
Seit Montagnachmittag ist ein Team von SanLucar Spanien in Tunesien, um unsere Kollegen vor Ort zu unterstützen. Vor allem die Logistik bereitet uns dort durch zahlreiche Streiks Probleme.
Immer noch gibt es zahlreiche Demonstrationen und Versammlungen in Tunesien. Die neugewonnene Meinungsfreiheit wird ausgiebig genutzt. Im persönlichen Gespräch vermitteln die Menschen ihre Freude über den Sturz der korrupten Regierung. Von dem, was sie bisher erreicht haben, wollen sie keinen Schritt zurückweichen: Die politischen Errungenschaften sollen jetzt vor allem im Arbeits- und Sozialbereich umgesetzt werden. An vielen Stellen wird deshalb gestreikt. Gestern zum Beispiel haben Lehrer und die Hafenverwaltung von Rades die Arbeit niedergelegt.
Nachdem mein Kollege Santiago heute wieder länger mit unseren tunesischen Kollegen gesprochen hat, möchte ich euch ein kurzes Update zur Lage dort geben. Natürlich können wir die Situation in Tunesien hier nicht im Detail untersuchen. Aber unsere Informationen stammen von unseren Mitarbeitern in Tunesien, d.h. von ganz normalen Menschen, denjenigen also, die die Folgen der politischen Krise in Tunesien direkt zu spüren bekommen.
Nach einem Generalstreik am Dienstag hat sich die Situation erstaunlich schnell normalisiert: Die Post wird wieder ausgetragen und Straßenkehrer säubern die Straßen, die Läden werden wieder beliefert und die Kaffeehäuser sind mit debattierenden Menschen gefüllt – ein klares Zeichen dafür, dass Ruhe einkehrt. Auch die Ausgangssperren werden Tag für Tag gelockert.
Letzte Kommentare